Neue Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung
Die Bundesregierung hat ihre neue Startup- und Scaleup-Strategie beschlossen. Mit über 150 Maßnahmen in acht Handlungsfeldern soll das Startup-Ökosystem in Deutschland gezielt weiterentwickelt werden – von Finanzierung und Bürokratieabbau bis hin zu Fachkräften, Forschungstransfer und Internationalisierung.
Das zentrale Ziel der Strategie: Gründungen erleichtern, Wachstum beschleunigen und Innovationen in Deutschland halten. Für Gründende sowie junge Wachstumsunternehmen sind insbesondere folgende Punkte relevant:
Mehr Wachstumskapital
Der Zukunftsfonds und weitere Finanzierungsinstrumente sollen fortgeführt und privates Wagniskapital stärker mobilisiert werden. Ziel ist es, Startups insbesondere in der Wachstumsphase bessere Finanzierungsmöglichkeiten zu bieten.
Einfacher und schneller gründen
Mit dem Hebelprojekt „Schneller Gründen“ und weiteren Maßnahmen sollen bürokratische Hürden reduziert und Gründungsprozesse vereinfacht werden.
Stärkere Unterstützung für Ausgründungen
Geplant sind unter anderem die Weiterentwicklung des Programms EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft, der Ausbau der EXIST Startup Factories sowie eine stärkere Unterstützung beim Transfer von Forschung in marktfähige Geschäftsmodelle.
Wachstum und Internationalisierung im Fokus
Die Strategie soll Unternehmen entlang ihres gesamten Lebenszyklus unterstützen von der Gründung über die Skalierung bis hin zur internationalen Expansion.
Neuer Schwerpunkt: Sicherheit und Verteidigung
Erstmals wird der Bereich Sicherheit und Verteidigung systematisch in die Startup- und Scaleup-Förderung einbezogen.
Die Bedeutung von Startups für Deutschland zeigt sich auch in aktuellen Zahlen: Laut Bundesregierung beschäftigten Startups und Scaleups im Jahr 2024 rund 522.000 Menschen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Innovation, Beschäftigung und Wertschöpfung.
Die Strategie entstand unter Beteiligung des Startup-Ökosystems: Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie flossen rund 300 Stellungnahmen aus einer Onlinekonsultation sowie die Ergebnisse von 10 Workshops mit etwa 200 Teilnehmenden in die Ausarbeitung ein.
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Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Lilian Brys (E-Mail:lilian.brys@viersen.de / fon: 02162101247)
