Welche Rechtsform für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt nicht nur von der Gründungsphase ab. Auch später können sich steuerliche, rechtliche und haftungsbezogene Anforderungen verändern. Mit Wachstum, neuen Beteiligungen oder veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann es deshalb sinnvoll sein, die bestehende Rechtsform noch einmal zu prüfen.
Dabei spielen vor allem Fragen zur steuerlichen Belastung, persönlichen Haftung, rechtlichen Verantwortung und möglichen Gestaltungsspielräumen eine zentrale Rolle. Auch ein Wechsel der Rechtsform kann Vorteile bieten, bringt aber zugleich rechtliche und steuerliche Folgen mit sich, die sorgfältig abgewogen werden sollten. Die nächste Gewächshaus Academy nimmt genau diese Schnittstelle zwischen Steuerrecht und Gesellschaftsrecht in den Blick.
Eine Gründung beginnt oft mit einer Idee und mit der Frage, ob daraus tatsächlich ein tragfähiges Unternehmen werden kann. Zwischen dem ersten Gedanken und der eigenen Selbstständigkeit liegen jedoch viele Entscheidungen und manchmal auch unerwartete Hürden. Nicht alles lässt sich von Anfang an planen oder vorhersehen. Gerade deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit den eigenen Möglichkeiten, Erwartungen und auch den persönlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Was braucht es wirklich, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen? Und was sollte man dabei besser nicht unterschätzen? Genau diesen Fragen widmet sich die nächste Gewächshaus Academy.
Das Bäckerhandwerk steht zwischen Aufbruch und Strukturwandel: Während die Zahl der Betriebe weiter zurückgeht, wagen immer mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. 2025 wurden 448 neue Bäckereibetriebe gegründet, so viele wie seit 2018 nicht mehr. Gleichzeitig steigen die wirtschaftlichen Belastungen für bestehende Betriebe. Was hinter dieser Entwicklung steckt und was die aktuellen Zahlen über die Zukunft des Bäckerhandwerks und die Gründungsbereitschaft in der Branche verraten, lesen Sie hier.
Wer über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenkt, muss nicht zwangsläufig ein Unternehmen von Grund auf neu aufbauen. Gerade in den kommenden Jahren werden zahlreiche etablierte Betriebe nach geeigneten Nachfolgenden suchen. Für Gründungsinteressierte kann darin eine spannende Alternative zur klassischen Neugründung liegen: bestehende Strukturen übernehmen, Erfahrungen und Kundenbeziehungen nutzen und gleichzeitig eigene Ideen einbringen. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch auch, dass Angebot und Nachfrage bei der Unternehmensnachfolge bislang häufig nicht zusammenfinden.
Die deutsche Startup-Landschaft gewinnt deutlich an Dynamik. Im ersten Halbjahr 2026 wurden mehr als 3.000 neue Startups registriert, so viele wie noch nie innerhalb eines Halbjahres seit Beginn der Erhebung. Besonders auffällig ist der starke Anteil von Geschäftsmodellen mit KI-Bezug. Doch der aktuelle Gründungsrekord hat mehrere Ursachen: Neben technologischen Entwicklungen spielen auch veränderte Arbeitsmarktbedingungen und neue Möglichkeiten zur schnellen Umsetzung von Geschäftsideen eine Rolle. Auch Nordrhein-Westfalen gehört dabei zu den gründungsstärksten Bundesländern.
Das Interesse an der Selbstständigkeit nimmt in Deutschland wieder deutlich zu. Der aktuelle DIHK-Report Unternehmensgründung 2026 zeigt jedoch, dass hinter dieser Entwicklung nicht allein neuer Unternehmergeist steckt. Für viele Gründungsinteressierte spielen wirtschaftliche Unsicherheit, Veränderungen am Arbeitsmarkt und fehlende Erwerbsalternativen eine immer größere Rolle. Gerade auch gut qualifizierte Beschäftigte beschäftigen sich deshalb zunehmend mit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Gleichzeitig macht der Report deutlich, dass mit dem wachsenden Gründungsinteresse auch der Bedarf an guter Vorbereitung, tragfähigen Geschäftsmodellen und einer realistischen Finanzplanung steigt.
Künstliche Intelligenz bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten von effizienteren Prozessen über neue Dienstleistungen bis hin zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle. Doch gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen häufig vor der Frage, welche KI-Anwendungen für den eigenen Betrieb tatsächlich sinnvoll sind und wie sich erste Projekte umsetzen lassen. Mit einem neuen Förderangebot unterstützt die NRW.BANK Unternehmen in Nordrhein-Westfalen dabei, passende Einsatzfelder zu identifizieren und konkrete KI-Lösungen zu erproben. Dafür sind Zuschüsse von bis zu 25.000 Euro möglich.
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Acts. Für Gründende, Startups und KMU stellt sich damit zunehmend die Frage, welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf den eigenen Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben. Dabei gilt: Nicht jede Nutzung von KI ist automatisch kennzeichnungspflichtig. Entscheidend ist vielmehr, wie ein KI-System eingesetzt wird, welche Inhalte damit erstellt werden und welche Rolle das Unternehmen selbst einnimmt.
Deutschland gewinnt als Start-up-Standort international weiter an Bedeutung. Laut dem aktuellen Germany Unicorn Index des britischen Marktforschungsinstituts Hurun Research Institute zählt die Bundesrepublik inzwischen 32 Unicorns. Damit liegt Deutschland innerhalb der Europäischen Union auf Platz eins, knapp vor Frankreich, und belegt weltweit Rang fünf. Vor allem technologieintensive Unternehmen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Raumfahrt, Energie, Robotik sowie Sicherheits- und Verteidigungstechnologie treiben die Entwicklung voran. Das Ranking zeigt zugleich, welches Potenzial der Gründungsstandort besitzt und wie wichtig es ist, auch außerhalb von Berlin und München gute Voraussetzungen für Wachstum und internationale Skalierung zu schaffen.