MIT-Besuch im Gewächs­haus für Jung­unter­nehmen

Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU aus dem Kreis und der Stadt Viersen informierten sich im Alten Gymnasium über die Arbeit des Gewächs­hauses für Jung­unter­nehmer.

Michaela Frentzen-Millhofer, eine der aktuellen Jungunternehmerinnen, die im Gewächshaus ein Büro angemietet hat, stand den Herren von der CDU Rede und Antwort. V.l.n.r.: Dr. Stefan Berger, Dr. Andreas Coenen, Dr. Paul Schrömbges, Michaela Frentzen-Millhofer, Paul Mackes, Maik Giesen.

Michaela Frentzen-Millhofer, eine der aktuellen Jungunternehmerinnen, die im Gewächshaus ein Büro angemietet hat, stand den Herren von der CDU Rede und Antwort. V.l.n.r.: Dr. Stefan Berger, Dr. Andreas Coenen, Dr. Paul Schrömbges, Michaela Frentzen-Millhofer, Paul Mackes, Maik Giesen.

Was genau passiert eigentlich hinter der Fassade des Alten Gymnasiums in dem sich die Büros des Gewächs­hauses für Jung­unter­nehmen der Stadt Viersen verbergen? Und wer wächst hier als Unter­nehmen heran? Antworten auf diese Fragen holten sich Dr. Stefan Berger, CDU-Landtagsabgeordneter für Viersen, Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen, Dr. Paul Schrömbges, CDU-Bürger­meisterkandidat und erster Beigeordneter der Stadt Viersen sowie Maik Giesen, MIT-Kreisvorsitzender direkt vor Ort. Eingeladen zu einem abendlichen Besuch hatte Paul Mackes als erster Vorsitzender des Förder­vereins des Gewächs­hauses. Begrüßt wurden die Anwesenden von Thomas Küppers, Leiter der städ­tischen Wirt­schafts­för­derung. Die Runde traf sich zunächst im Versammlungsraum des Gewächs­hauses, den auch die Mieter für ihre Zwecke nutzen können.

In einem kurzen und lebendigen Vortrag stellte Monika Freund, zuständige Mitarbeiterin der Viersener Wirt­schafts­för­derung, das Konzept, das Haus, die Mieter und die Mitglieder des dazugehörigen Förder­vereines vor. Seit 2002, damals noch „Am Schluff“, können sich Start-ups, Existenz­gründer und junge Unter­nehmer in die günstigen Büros einmieten und so in aller Ruhe ihre Startphase meistern. Ziel ist es, vor allem den Wirt­schafts­standort Viersen mit eigenem Unter­nehmernachwuchs zu stärken. Die Mieter profitieren neben der günstigen Miete auch von der Einbindung in die Netzwerke der Stadt, einer regelmäßigen Öffentlichkeitsarbeit und einer Beratung und Betreuung in allen Fragen. Aktuell sind alle Büros belegt. Wer sich für eines der Büros bewerben will, muss ein überzeugendes Konzept präsentieren.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU nahm mit Beigeordneten Dr. Paul Schrömbges erfreut zur Kenntnis, dass sich das Gewächs­haus seit 2014 selbst trägt. Vor allem die hohe Quote von Jung­unter­nehmen, die nach ihrem Auszug weiterhin erfolgreich in Viersen wirtschaften, beeindruckte die Besucher. Sie liegt bei knapp 74 Prozent. Aus der Perspektive der Mieter stand Michaela Frentzen-Millhofer Leiterin des Standortes Viersen der BeWo für Fragen zur Verfügung, die Sicht der Mitgliedsunternehmen vertrat Martin Beyel. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Büros blieb ausreichend Zeit für Fragen und einen offenen Gedankenaustausch über das Projekt. Vor allem in Bezug auf die Nachfrage nach Büros und Schwankungen im Bereich der Quote derer, die sich in Viersen selbstständig machen wollen, tauchten Fragen auf. Im Moment, so Monika Freund, würden sich weniger junge Leute selbständig machen, sondern Personen im mittleren Alter, die schon eine gewisse Berufserfahrung haben. Zum Ausklang zogen alle Beteiligten des Abends ein positives Fazit. Viel dazu beigetragen, so Monika Freund weiter, hatten vor allem die anwesenden Jung­unter­nehmer, die mit ihrer Motivation und Begeisterung den Funken immer wieder auf die anwesenden Politiker überspringen ließen.