War es früher nur ein Posten unter vielen, so sorgt die hohe und damit teure Stromrechnung heute bei Unternehmern für besondere Aufmerksamkeit. Einen gewichtigen Anteil daran haben die Beleuchtungskosten. Wer noch mit Glühbirnen, Neonröhren oder LEDs der ersten Generation bestückt ist, für den wird der Griff zum Lichtschalter gleichzeitig ein kräftiger Griff ins Portemonnaie.
Mit dem Austausch von Beleuchtungsmittel lässt sich bare Münze sparen. So simpel ließe sich der Kern der Geschäftsidee der frisch eingezogenen Mieter im Gewächshaus zusammenfassen. Unter dem Namen Resmo Trade GmbH haben es sich Oliver Stolz und Peter de Goeij zur Aufgabe gemacht, das große Einsparpotential für Unternehmen in diesem Bereich zu heben und mit effizienten Beleuchtungsmitteln Kosten und CO2-Emmissionen zu senken.
Nach oben geschaut
Der Weg zu mehr Energieeffizienz beginnt mit einem Rundgang durch die Hallen und Büroräume des eigenen Unternehmens und das mit Blick auf die Lampen an der Decke. Nach dieser Sichtung könnten sich Unternehmer auf der Website der Resmo Trade GmbH ausrechnen lassen, was sich bei einem Austausch von Leuchtmitteln tatsächlich einsparen ließe und ab wann sich die Investition amortisieren würde. Im Angebot der GmbH sind unter anderem sogenannte T5-Adapter, die in die bestehende Armatur eingesetzt, dafür sorgen, dass moderne T5-Leuchten in unterschiedlichen Wattstärken, Lichtfarben und Abmessungen genutzt werden können. „Eine längere Brenndauer, ein besseres Lichtbild, und eine geringere Wärmeentwicklung, das sind Vorteile, welche diese Leuchten gegenüber den alten T8-Röhren haben. Sie verbrauchen deutlich weniger Energie “, preist der aus den Niederlanden stammende Vertriebsprofi Peter de Goeij seine Produkte als Energiesparoption an. In seinem Heimatland ist das Energiekosten-Optimieren bei der Beleuchtung schon länger ein Top-Thema. Mit der Gründung der Resmo Trade GmbH am 1. Juli vergangenen Jahres wollen er, sowie sein Partner Oliver Stolz dieses Bewusstsein auch nach Deutschland überschwappen lassen. Als gelernter Wirtschaftsingenieur hat Stolz viele Jahre als Berater im Marketing gearbeitet. Damit ergänzt er seinen Partner aus dem Vertrieb perfekt. Neben dem Austausch vorhandener Leuchtmittel wollen die beiden Gründer Unternehmen auch bei der Neuinstallation mit Beratung und Produkten zur Seite stehen. „Wir sind sehr optimistisch erfolgreich zu sein, da alle Fakten und das erhöhte Bewusstsein für die Umwelt für unsere Leistungen sprechen. Wenn wir uns auf dem Markt etabliert haben, rechnen wir mit einem schnellen Wachstum“, so Oliver Stolz.
Gute Bedingungen zum Start
Über die IHK Rheinland wurden die beiden über 40-jährigen Start-ups auf das Gewächshaus für Jungunternehmen aufmerksam. Viersen ist für sie darüber hinaus ein zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort: „Es gibt hier viele unterschiedliche Industriebereiche, die Menschen sind offen, es existiert ein gutes Netzwerk und die Stadt unterstützt die Unternehmen sehr gut. Darüber hinaus ist die Lage für eine Expansion in NRW und später bundesweit bestens“, lobt Peter de Goeij.
