Umgetopft und weiter gewachsen

Dewey + Blohm-Schröder Architekten Partnerschaft

Thomas Blohm-Schröder und Gregor Dewey.

Thomas Blohm-Schröder und Gregor Dewey.

Gregor Dewey und Thomas Blohm-Schröder sind beide Architekten. Zusammen bilden sie in Viersen die Bürogemeinschaft dbap. Das anerkannte Architektenteam arbeitet schon lange und erfolgreich zusammen. Kennengelernt haben sich die heutigen Partner schon während ihrer Studienzeiten an der RWTH Aachen. Zusammen teilen sie darum auch die Erfahrung, wie es ist, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Dies ist einer der Gründe, warum sie seit Januar 2015 aktiv die Jung­unter­nehmen des Gewächs­hauses als Förder­vereinsmitglied unter­stützen.

„Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, wie es war, ohne Hilfe den Start in eine selbständige Tätigkeit zu wagen. Hätten wir nicht bereits sehr gute Kontakte zur katholischen Kirche gehabt, wäre es sicher wesentlich schwerer geworden“, beschreibt Gregor Dewey rückblickend die Anfänge von dbap. Seit dem 01.05.97 ist er mit seinem Partner Thomas Blohm-Schröder mit dem Büro dbap-Architekten in der Kreisstadt verwurzelt. „Wir haben uns, sozusagen von früheren Arbeitsorten wie Köln, Bonn, Aachen und Stuttgart zusammen nach Viersen umgetopft. Und wir haben hier einen guten Nährboden für erfolgreiches Wachstum vorgefunden.“

Bauwerke betreten, erfahren und fühlen

Begonnen hat dbap 1997 mit einem kleinen Team von drei Architekten als Weiterführung des Büros Heinz Dewey. Heute stehen ihnen in ihrem Büro sieben Mitarbeiter zur Seite, für die es insgesamt acht CAD- und AVA-Arbeitsplätze gibt. In Viersen sind die beiden Architekten heute mehr als bekannt, und wer sie nicht persönlich kennt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon ein kirchliches Bauwerk, ein Geschäft oder einen Kindergarten betreten, dessen Entwurf aus den Köpfen der beiden Architekten stammt. Eines der jüngeren Projekte ist der Um- und Ausbau des denkmalgeschützten Irmgardisstifts zu einem modernen Seniorenheim. Zu dem insgesamt 15 Millionen Euro teuren Projekt gehört auch ein mit einer Brücke angeschlossener Neubau. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für die Philosophie der beiden Architekten, die es lieben immer wieder und hier im wahrsten Sinne des Wortes einen gelungenen Brückenschlag zwischen neuen Anforderungen und geeigneten Lösungen zu finden. Zahlen, Maße, Budget und Materialien sind dabei aber nur die eine und wohl eher wirt­schaft­lich rationale Seite: „Unsere Architektur soll Gefühle wecken, die Bedürf­nisse der Menschen stillen und zugleich als markantes Bauwerk ein Zeichen setzen in Zusammenhang einer gesamtstäd­tischen gelungenen Planung. Unser Augenmerk liegt besonders darauf wertvolle, historische Bausubstanz zu erhalten und modern zu interpretieren“, erläutert Thomas Blohm-Schröder, den Ansatz, mit dem die beiden ihre Pläne entwickeln.

Kirche, Kinder und Baukunst

Ein weiteres Beispiel für diese gelungene Kombination aus dem Erhalt vorhandener Bausubstanz und dem Gerecht werden in Bezug auf den Anspruch, etwas Sinnhaftes und Schönes zu schaffen, ist die Pfarrkirche St. Ulrich in Viersen-Dülken, die Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts als dritte Pfarrkirche in Dülken errichtet wurde. Aufgrund eines neuen pastoralen Konzeptes wurde eine Umnutzung des Gebäudes notwendig. Nach dem Umbau können Dülkener Kindergartenkinder heute einfach durch eine Verbindungstür ihre Kirche betreten. Wie das möglich wurde? Durch die geschickte Abtrennung des Seitenschiffes vom Kirchenraum und einen Erweiterungsbau nach Osten entstand unmittelbar in oder auch an der Kirche eine Kindertagesstätte mit U3 Gruppen, die als Holzrahmenbau geschickt in das ehemalige Seitenschiff eingefügt wurde. Auch für den verbleibenden Kirchenraum wurde ein Familienkirchenkonzept entwickelt, dem es gelingt, Menschen in die Kirche zu holen.

Das Spektrum, der von Dewey und Blohm-Schröder betreuten Projekte, reicht von Sakralbauten, Schul- und Verwaltungsgebäuden, Gewerbeobjekten und Gebäuden im öffentlichen Raum bis zu Wohnungsbau und Bauprojekten im Bestand mit dem Schwerpunkt Kernsanierung und Denkmalpflege. Vor allem die immer aktueller werdende Thematik der Barrierefreiheit spielt in den Wohnbauplanungen der beiden Architekten eine besondere Rolle.

Den Boden bereiten

Gute Arbeit, Leidenschaft und die Bereitschaft immer wieder neue Herausforderungen anzunehmen und mit Hartnäckigkeit zu meistern sind die Zutaten, aus denen ein gesunder Boden für erfolgreiches Wachstum gemischt sein sollte. Für Dewey und Schröder genau der Nährboden, auf dem die Start-ups des Gewächs­hauses heute in Viersen Wurzeln schlagen sollten. Damit dies gelingt, stehen ihnen die erfahrenen Unter­nehmer als Mitglied des Förder­vereins jederzeit und gerne zur Seite.

Dewey + Blohm-Schröder Architekten Partnerschaft mbB

Architektur und Denkmalpflege
Bahnhofstr.24
41747 Viersen

Telefon:02162-268400
Telefax:02162-268401
E-Mail:kontakt@dbap.net
Web:www.dbap.net