Wie heißt es so schön: Scheitern gehört dazu und gut beraten ist eine Insolvenz durchaus auch eine unternehmerische Chance. So sieht es auch Steffen Hahn, wollte er sogar eine Zeitlang selber Insolvenzverwalter werden. Es war reizvoll für ihn, nicht nur das anwaltliche Wissen in Bezug auf Wirtschafts- und Arbeitsrecht sowie Insolvenzrecht zu nutzen, sondern auch eigenes unternehmerisches Denken in den betroffenen Unternehmen einzusetzen. Doch es kam zu einem anderen Entschluss, der ihm rückblickend heute auch besser gefällt: Er ließ sich in Viersen nieder und gründete eine eigene Kanzlei. Auf diese Weise ist für ihn die Kombination von Wissen, Können und unternehmerischem Handeln ebenfalls von großer Bedeutung.
Empfehlen, begründen und durchsetzen
Heute berät Steffen Hahn in seiner Kanzlei Hahn vom Arbeitnehmer bis hin zum Geschäftsführer Klienten in den Fachgebieten des Wirtschafts-, Arbeits-, Insolvenz- und Zivilrechts. Ergänzt wird sein breitgefächertes Angebot durch die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator, sodass er auch außergerichtlich gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Gründung meiner eigenen Kanzlei war für mich zeitgleich auch die beste Chance meinen eigenen Werte im Alltag zu leben“, erklärt Steffen Hahn weiter. Vor allem Respekt steht dabei in seiner Werteskala ganz oben. Respekt heißt nicht nur Achtung von der Aufgabe und vor den Ansichten des Mandanten, sondern auch für den Umgang untereinander: „Ich kommuniziere sehr offen und lege transparent da, welchen Weg ich empfehlen würde. Das kann durchaus auch mal konträr zur Meinung des Mandanten verlaufen und zu Diskussionen führen. Aber für mich zählt es, langfristig und ergebnisorientiert zusammen zu arbeiten. Und das mit einer prüfbaren Qualität und mit Empfehlungen, die ich zu 100 Prozent auch faktisch begründen kann.“ Ist der Weg geklärt, wird er von ihm mit aller Kraft auch durchgesetzt. Das Wertekonzept geht auf. Die noch junge Kanzlei in Viersen wächst erfolgreich, und das vor allem durch Empfehlungen.
Und angeknüpft
Auch er selber mag es, etwas Gutes empfohlen zu bekommen. So ließ er sich gerne mit der Kanzlei Hahn darauf ein, auf Hinweis der Viersener Wirtschaftsförderung Mitglied im Förderverein des Gewächshauses zu werden. Und warum? „Es ist zum einen ein interessantes Netzwerk, es ist aber auch eine gute Option den Standort Viersen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Wie sich mir in ersten Gesprächen gezeigt hat, ist das Gewächshaus darüber hinaus ein wirklich guter Platz für Gründer und Jungunternehmer.“ Kontakt hatte Steffen Hahn bereits zu dem gerade aus dem Gewächshaus ausgezogenem Jungunternehmer Uwe Geratz, der für ihn die Website der Kanzlei konzipieren durfte sowie zu dem hauseigenen Unternehmensberater Karl-Heinz Erkens. Mit ihm ist er sich fachlich einig. Start-ups sollten sich unbedingt vorab rechtlich gut informieren und absichern: „Ein Gespräch über die für das eigene Unternehmen beste rechtliche Unternehmensform zahlt sich beispielsweise später definitiv aus. Es gibt aber viele Kriterien, unter anderem die Kapitalbeschaffung und die Fragen der Haftung, die eine große Bedeutung haben. Auch die Thematik der Vertragsgestaltung sollten junge Unternehmen im Blick haben und sich nicht auf scheinbar günstigen Online-Rat verlassen, der später dann vielleicht doch teuer werden kann.“
