Wer sich einen Plan zur Hand nimmt, wird den Weg leichter zu seinem Ziel finden, auch den der durch den für Existenzgründer häufig undurchdringbar wirkende Steuer- und Betriebsvorgabendschungel zum Erfolg führt. Dessen ist sich Michael Lehnen, einer der beiden Partner der Kanzlei, sicher. Schließlich erinnert er sich noch zu genau daran, welche Ängste und Sorgen einen als Gründer beim Start in eine Selbstständigkeit plagen können. Erst im Jahr 2012 hat er selber diesen Weg beschritten und sich gemeinsam mit seinem Partner mit der Kanzlei Boymanns + Lehnen auf den Markt gewagt. Zuvor hat er fast zehn Jahre bei der KPMG AG, Düsseldorf, einer der vier führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, gearbeitet. Zuletzt betreute er dort als Prokurist erfolgreich mittelständische, familiengeführte und internationale Mandanten. „Das Gewächshaus ist mit seinen günstigen Startbedingungen und der Möglichkeit enge Kontakten zu gestandenen Mitgliedsunternehmen zu knüpfen eine gelungene Kombination für Start-ups, da es ihnen dabei hilft, ihr Risiko zu minimieren und von vielen guten Tipps ernsthaft zu profitieren“, beschreibt er die Motivation, selber Vereinsmitglied zu werden.
Pfadfinder und Wegbegleiter
Viel Erfahrung bringt auch sein Partner, Karl-Heinz Boymanns in die Kanzlei und den Verein ein. Der erfahrene Steuerberater kann auf eine fast vierzigjährige Vergangenheit als selbstständiger Steuerberater zurückblicken. Die Wurzeln reichen bis in das Jahr 1958 zurück, als Karl Boymanns, sein Vater, seine Steuerberatungskanzlei in Viersen eröffnete. 1978 schlossen sich Vater und Sohn zur Sozietät Boymanns zusammen.
Zusammen mit ihrem Team betreuen Boymanns und Lehnen Kunden rundum. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Beratung von Existenzgründern bei der Rechtsformwahl, bei der Frage von Zuschüssen, von Finanzierungskonzepten, dem Business-Plan, Behördengängen und -gesprächen sowie in der Klärung sämtlicher Angelegenheiten rund um die Anmeldungen beim Finanzamt, beim Gewerbeamt und bei den Krankenkassen. „Wir sprechen die Sprache unserer Mandanten und kein Fachchinesisch. Außerdem sind wir für alle Fragen offen, sodass gerade bei jungen Selbstständigen keine Scheu aufkommt, sich in diesen besonders für den späteren Unternehmenserfolg sensiblen Bereich, einzuarbeiten. Wir empfehlen: Testen Sie uns!“
Spezialisiert in Fachgebieten, breit aufgefächert in der Kaffeeauswahl
Natürlich sind auch gestandene Firmen und Konzerne bestens beraten, die Leistungen der Kanzlei in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören die Lohn- und Finanzbuchhaltung, die Steuerberatung und –erklärung sowie der Jahresabschluss. Besonders spezialisiert hat sich die Kanzlei auf die Wirtschaftsberatung, Fragen zur Nachfolgeregelung, den Bereich des Erben und Schenkens, die Testamentsvollstreckung und auf Unternehmen, die in Deutschland investieren wollen. So tief wie das Fachwissen und die Beratung, so aufgefächert ist die Kaffeeauswahl. Warum? „Wir möchten unsere Kunden und Mandanten in einer angenehmen Atmosphäre kennenlernen und uns Zeit nehmen, genau herauszufinden, was und wieviel wir für Sie an Tätigkeiten übernehmen können. Das geht bei einer guten Tasse Kaffee einfach entspannter. Und natürlich ist auch hier der Geschmack sehr individuell.“ So fasst es Karl-Heinz Boymanns zusammen.
Denk mal im Alten Gymnasium und im ehemaligen Kinderkrankenhaus
Zufall oder Bestimmung? Wer weiß das schon so genau. Aber auch optisch harmoniert das neue Mitgliedsunternehmen mit dem Auftritt des Gewächshauses. Sitzen die jungen Start-ups im historischen Gebäude des Alten Gymnasiums in Viersen, haben die erfahrenen Berater seit vergangenem Jahr im ehemaligen Kinderkrankenhaus, Am Klosterweiher 40, ihre Bleibe bezogen. Das im Jahr 1912 erbaute zweigeschossige Backsteingebäude steht seit 1999 ebenfalls unter Denklmallschutz. Nach umfangreichen Restaurationsarbeiten wurde das 1. Obergeschoss, in dem sich die Kanzlei heute befindet, nach einer Innenrenovierung wieder mit Leben gefüllt. „Vielleicht bietet der Ort auch ein Bild, das gut zur Situation passt: Eine Existenzgründung ist schließlich auch nicht immer eine leichte Geburt. Gut, wenn einem dann erfahrene „Geburtshelfer“ zur Seite stehen“, lacht Michael Lehnen, angesprochen auf den Sitz seiner Kanzlei. Der Begriff Denkmal ist für ihn und seinen Partner aber nicht nur in den Räumlichkeiten verankert, sondern auch Teil des Beratungsanspruches: Nachdenken, Ideen finden, Lösungen erarbeiten und weiter denken. Also immer einen Ansatz finden und dann einen Plan erstellen, natürlich einen der aufgeht, auch für den Nachwuchs im Gewächshaus. Auf Boymanns und Lehnens Unterstützung können sich junge Unternehmen ab jetzt verlassen.

