Das Restaurant „Alter Braukeller“ liegt inmitten des Naturparks Schwalm-Nette im Ortsteil Schaag. Wer schon dort war, kennt es als einen Ort der Ruhe und des Genießens. Serviert wird den Gästen modern interpretierte traditionelle Küche. Die Geschichte des Hauses spiegelt sich heute im Namen des Restaurants wieder. Sie beginnt bereits im vorigen Jahrtausend. Während der Jahrhundertwende beherbergte das Gebäude eine Brauerei. Gebraut wurde im Keller, direkt neben der heute für Gäste offenstehenden Kegelbahn. Jahrelang wurde dazu nur Landwirtschaft betrieben, bis 1969 von Heinrich Bäumges, nebenbei eine Gaststätte eröffnet wurde: liebevoll die „kleine Kneipe“ genannt. Nach und nach wuchs diese „kleine Kneipe“ heran. Im Jahre 1984 übernahm Karl-Heinz Bäumges mit Ehefrau Juliane das Lokal. Zusammen bauten sie es kontinuierlich bis zur heutigen Größe aus. Neben der Gaststätte und einer großen Küche wurden ein Saal sowie das Restaurant hinzugefügt.
Tanzbein, Eisbein oder Standbein?
Auch wenn meistens alle Tische im Restaurant besetzt sind, haben die beiden heutigen Geschäftsführer Stefan Bäumges und Manfred Hally zusätzlich schon einen zweiten Geschäftszweig hinzugefügt. Mit ihrer Küchencrew versorgen sie diverse Betriebsrestaurants mit Essen und bieten in der Region ein professionelles Catering für private oder geschäftliche Feierlichkeiten an. „Unsere Philosophie ist es, jeden Tag wie neu zu entdecken, eine echte und unverfälschte Küche anzubieten und vor allem herzlich und kompetent im Service zu sein. Ganz gleich, ob für den einzelnen Gast, für die Mitglieder einer großen Gesellschaft oder für die Teilnehmer einer Tagung“, fasst Stefan Bäumges den roten Faden, der sich jedoch durch alle Angebote zieht, zusammen. An einem zweiten Standort in Willich-Müncheide betreiben sie zusätzlich eine eigenes Betriebsrestaurant, die Essbar.
Rund 50 Menschen arbeiten heute für die Somnia Hospitality & Consulting GmbH, die als Gesellschaft hinter dem Restaurant steht. Beide Geschäftsführer waren früher weltweit für verschiedene Hotelgesellschaften aktiv und bringen diese Erfahrung tatkräftig in ihren Geschäftsalltag ein. Trotz dieser Vita brennen beide mit Leidenschaft für das Konzept einer authentischen Gastronomie: „Gesunde Zutaten, Qualität und Geschmack stehen immer an erster Stelle. Alle Gerichte werden täglich frisch zubereitet. Wir verwenden keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Farb- und Aromastoffe, keine Fertigsaucen und keinen künstlichen Süßstoff“, bekräftigt Stefan Bäumges. Neben dem hohen Anspruch an die Zubereitung der Speisen sieht er aber vor allem die wertschätzenden Kleinigkeiten des Services als Erfolgsgeheimnis seines Restaurants. Viel Wert zu legen auf einen guten Service, ist deshalb auch sein Rat an die Start-ups im Gewächshaus. Denn neben dem Glauben an die eigene Idee und einem guten Angebot, „ sollte immer versucht werden, das eigene Produkt zu verbessern, die Bereitschaft vorhanden sein, neue Wege zu gehen und in Innovationen zu investieren. Es gibt immer wieder Rückschläge, aber man darf nicht stehen bleiben. Das ist fatal.“
Der Kontakt des „Alten Braukellers“ zur Stadt Viersen besteht schon lange. Als das Gewächshaus für Jungunternehmen in einem Gespräch konkret vorgestellt wurde, waren beide Geschäftsführer schnell bereit, die Idee zu unterstützen. Einige der Mieter hat Stefan Bäumges inzwischen schon kennenlernen und war begeistert, welche guten Projekte sie verfolgen. Und er hilft gerne, auch bei Fragen oder Problemen, denn als Restaurantbetreiber weiß er, dass Worte wie „Erfolg und Gewinn einem Unternehmer auf der Zunge zergehen können.“
