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Mittwoch, 14. September 2016

In bester Nachbarschaft: Südstadt und Gewächshaus

Thomas Walta, Dr. Frank Pflüger und Dieter Schmitz-Steger (Foto: Antje Prömper)

Die Idee, mit der Südstadt und Gewächshaus enger zusammen rücken, die Dr. Frank Pflüger und Thomas Walta von HJP (Heinz Jahnen Pflüger Stadtplaner und Architekten) zusammen mit Monika Freund von der städtischen Wirtschaftsförderung entwickeln, sieht wie folgt aus: Bei Umbau oder Sanierung von Gebäuden der Südstadt durch die dortigen Eigentümer wird berücksichtigt, was sich die zukünftigen Mieter oder Käufer, in diesem Fall dann die Jungunternehmer aus dem Gewächshaus, wünschen. Dies böte für diese einerealistische Perspektive, um mit ihrem Geschäft oder Büro im Anschlussan die Zeit im Alten Gymnasium in der Südstadt zu bleiben. Dieser Ansatz wurde anlässlich eines gemeinsamen Essens mit den Start-ups des Gewächshauses von den Planern vorgestellt. Die Resonanz bei den anwesenden Gewächshausmietern, darunter Oliver Stolz von der Resmo Trade GmbH, Thomas Knops von Omas Liebling, Sara Bäckler und Katrin Kraft von der XPAD-Abenteuer und Erlebnis GmbH, Markus Reyntjes von mr envicons, Uwe Geratz von creativgraphic, Petra Körner von Gapworxx Media und Jürgen Körner von Gapworxx Consulting sowie bei Lena Henke, einer neuen Bewerberin für ein Büro im Gewächshaus aus dem Bereich der tiergestützten Erziehungshilfe, war positiv. 

In der Südstadt bleiben, ist für viele durchaus eine Option, allerdings nur, wenn die Parameter Preis, Lage, Größe und Ausstattung stimmen. Genau diese möchten die Architekten möglichst wunschgerecht bei ihren Projekten als Messlatte anlegen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Eigentümern von Immobilien in der Südstadt soll entsprechender Gewerberaum bei Leerstand durch Sanierung und Umbau geschaffen werden. Dieser könnte anschließend an die Start-ups vermietet oder verkauft werden.

Die beiden Planer und Architekten betreuen seit Jahren das Immobilienmanagement des Südstadtprojektes der Stadt Viersen und haben infolgedessen bereits etliche Projekte im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms erfolgreich umgesetzt. In ihrem kurzen Vortrag im Gewächshaus konnten sie so auch auf beeindruckende Zahlen verweisen: Rund 115 verschiedene Eigentümer bzw. Interessentenkonnten sie beraten, mit über 500 haben sie Gespräche geführt und 193.000 Euro aus dem Hof- und Fassadenprogramm ausbezahlt. Insgesamt wurde ein Investitionsvolumen von über 3 Millionen Euro in der Südstadt verzeichnet. Referenzprojekte sind beispielsweise die Sanierung der Gereonstraße 3 oder der Bahnhofstraße 33.

In Kombination mit einem geschützten Start und der guten Gemeinschaft im Gewächshaus wäre diese Lösung für Dr. Frank Pflüger eine hervorragende für Gründer: „Wenn ich noch einmal gründen würde, dann hier.“ Auch Karl-Heinz Erkens, neuer Unternehmensberater des Gewächshauses, und Lena Vogel, Leiterin des Südstadtprojekts vonseiten der Stadt Viersen, unterstützen diesen Ansatz. Beide fühlten sich auch schon während dieses ersten Treffens in der Gemeinschaft des Gewächshauses willkommen.

Gewächshaus als Willkommensgruß für gutes Gedeihen

Apropos willkommen. Eine, die sich ebenfalls positiv integriert hat, wurde offiziell als „Neue“ herzlich von allen Anwesenden begrüßt. Ilse Hennerkes, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Supervisorin & Coach, Shiatsu-Praktikerin i. A., ist im Juli in das Gewächshaus als Mieterin eingezogen und besuchte mit ihrem Lebensgefährten ebenfalls zum ersten Mal ein Essen der Gemeinschaft. Monika Freund überreichte ihr als Willkommensgeschenk ein Miniaturgewächshaus. Denn: „Nur wer ein Gewächshaus hat, gehört auch dazu.“